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Doping

Das Wort Doping hat in lezter Zeit sicherlich jeder von uns schon einmal in den Medien gehört. Spätestens im Sommer, wenn die Tour de France oder die Olympischen Spiele beginnen, ist Doping in aller Munde.

Doping, das ist die Einnahme oder Anwendung unerlaubter Medikamente, verboten von den Sportverbänden.  Sie sind verboten, weil sie eine unfaire, d.h. nicht trainingsbedingte Leistungssteigerung bewirken und zum Teil schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen können.

 

Nicht nur im Profisport, sondern auch im Amateursport wird Doping angewendet. Die Einnahme von Medikamenten oder Eigenblutdoping mag kurzfristig eine gute Methode sein, seine Leistung zu verbessern, langfristig kann es aber zu gesundheitlichen Problemen, bis hin zum Tod führen.

 

Es gibt mehrere Arten von Doping:

 

1. Mittel, die man kurz vor oder während eines Wettkampfes einnimmt

Diesen Mitteln sagt man nach, dass man damit in kurzer Zeit mehr Kräfte freisetzen könne. Hierunter fallen z.B. Stimulanzien, Narkotika, Beta-Blocker und Diuretika. Nicht alle diese Mittel wirken leistungssteigernd. Manche Mittel wirken überhaupt nicht, manche wirken nicht bei jedem, manche nur bei bestimmten Sportarten und manchen wird die Funktion nachgesagt, sie seien dazu da, andere Doping-Mittel zu verschleiern, also schwerer nachweisbar zu machen.

 

2. Langfristig wirkende Mittel

Das sind bestimmte Hormone, vor allem aber Anabolika, mit denen man mehr Muskelmasse aufbauen kann.

Langfristig wirkt auch das unter dem Kurzwort EPO bekannt gewordene Erythropoietin. Mit ihm wird versucht, die Zahl der roten Blutkörperchen zu steigern, die eine günstige Wirkung auf die Ausdauerleistungsfähigkeit haben.

 

3. Blutdoping

Hier lässt man sich vor einem Wettkampf Eigenblut in den Körper einführen (Blutdoping).

 

Man sollte sich dabei immer die Frage stellen, ob die vorübergehende gute Leistung und der Sieg wichtig ist oder die eigene Gesundheit, die für die eigene Zukunft eine größere Rolle spielen sollte, als die Medaille an der Wand.