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Wohnungssuche

"Wer suchet, der findet auch". Ein wahrer Satz. Nur sagt er leider nicht, "wann" man findet. Wohnungssuche ist nicht selten zeit- und nervenraubend. Was man auch tut, wichtig ist, dass man es rechtzeitig tut. Am besten informiert man sich schon vor der Reise, um im Idealfall eine preiswerte Wohnung zu bekommen. Wohnen ist teuer in Deutschland. Nicht selten fließt die Hälfte eines deutschen Gehaltes in die Miete. Wer sich nicht auf sein Glück verlassen will, sollte mehrere Möglichkeiten der Wohnungssuche berücksichtigen.

 

 

Zeitungen und Schwarze Bretter

Wohnungsangebote gibt es in lokalen Zeitungen, meist in der Mittwochs- und Wochenendausgabe. Man kann auch eine eigene Anzeige aufgeben. Annoncezeitungen haben sich auf Anzeigen spezialisiert. Aber auch in der Universität ist es möglich, eine Wohnung zu finden. Die "Schwarzen Bretter" ächzen geradezu unter der Last von Wohnungsangeboten in Zettelform. Für denjenigen, die alleine in einer neuen Stadt sind, sind Wohngemeinschaften (WG) eine gute Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen.

 

 

Mitwohnzentralen, Universitätsgasthäuser, Makler

In vielen Universitätsstädten gibt es Mitwohnzentralen, die über eine Provision zeitlich befristet Wohnungen vermitteln. Auch Universitätsgasthäuser stellen Wohnungen zur Verfügung. Wer über ein Maklerbüro eine Wohnung sucht, muss eines bedenken: Zwei Monatsmieten Provision sind üblich. Das ist viel Geld und lohnt sich besonders bei einem kurzen Aufenthalt nicht. Wenn es aber doch ein Immobilien-Makler sein muss, sollte er Mitglied im Ring Deutscher Makler (RDM) oder im Verband Deutscher Makler (VDM) sein.

 

 

Studentenwohnheime

Die Zimmer sind zwar oft recht klein, dafür aber auch so ziemlich das Billigste, was man bekommen kann. Mittlerweile gibt es in manchen Wohnheimen Räume und Angebote für Paare. Das Studentenwerk informiert über Adressen und Aufnahmeverfahren der Wohnheime.