EinrichtungenNewsKontaktInfoImpressumSitemapSuche
BeratungSchuleBerufeLiebeFreizeit

 
 


Mobbingfolgen

Wenn man gemobbt wird, liegen die Folgen oft nicht nur im psychischen,  sondern auch im physischen Bereich. Denn Mobbing bedeutet Ausgrenzung und stellt den Betroffenen unter extremen Stress. Zunächst treten Konzentrations- und Gedächtnisstörungen auf. Bereits nach kurzer Mobbingwirkdauer zeigen sich Gedankenautomatismen und das Denken kreist ständig um die in der Schule erlittenen Quälereien. Daraus ergeben sich Identitäts- und Selbstwertkrisen, neurotische Störungen, Erschöpfungs- und Versagenszustände.

 

Körperliche Auswirkungen können sein:

  • Schlafstörungen
  • Migräne und Spannungskopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Kreislaufprobleme
  • Herzbeschwerden
  • Magen- und Gallenbeschwerden
  • Ohrensausen (Tinnitus)
  • Erschöpfungszustände
  • allgemeine Störungen des vegetativen Nervensystems

 

Experten schätzen, dass etwa 20 % der Selbstmordfälle in Deutschland, also 30.000 jährlich, durch Mobbing am Arbeitsplatz ausgelöst werden. Bei den psychosomatischen Krankheitsbildern dominieren Schlafstörungen, Bluthochdruck, Herzschmerzen, Magen- und Darmentzündungen, Darmgeschwüre und Muskelverspannung. Aber auch Allergien, erhöhte Infektionsanfälligkeit und die Entstehung bösartiger Tumore können durch Mobbing ausgelöst werden.

 

Viele Institutionen, wie Gewerkschaften, Krankenkassen und Psychotherapeuten, stehen dem Problem "Mobbing" noch ratlos gegenüber.