Bin ich essgestört?

Essstörungen beginnen im Kopf. Die ständige Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper führt zu Diätversuchen oder eingeschränktem Essen, d.h. bestimmte Nahrungsmittel werden vermieden (z.B. hochkalorische) oder die Menge und Zeiten stark eingeschränkt.
Diäten und eingeschränktes Essverhalten können ein Einstieg in Essstörungen sein! Sie verstärken die Fixierung des Denkens auf das Essen, der Körper wird mit seinen Bedürfnissen als bedrohlich gesehen, denn er signalisiert Hunger oder sogar Gier.
Die Gedanken kreisen ständig um das Essen, der Umgang mit Nahrung und mit dem Körpergewicht wird immer zwanghafter.
Das beherrschende Thema ist: Kontrolle.
Schritt für Schritt wird alles andere unwichtig, Freunde, Spaß haben, etwas zusammen unternehmen … so fängt es an.
Hinweise auf eine Essstörung
Die übertriebene Beschäftigung mit Nahrung und ständige Gedanken um das Essen bzw. Nichtessen sind ein erster Hinweis auf eine beginnende Störung. Hinzukommen tägliches Wiegen, Nörgeleien über das Körpergewicht, über bestimmte Körperpatien.
Der Umstieg auf eine anscheinend gesunde, oft auch fleischlose Nahrung kann ein weiteres Signal sein, mit Sicherheit dann, wenn von den gesunden Nahrungsmitteln immer weniger gegessen wird. Wenn Nahrung oder der Verzicht auf Nahrung dazu benutzt wird, Gefühle zu unterdrücken oder Konflikte zu vermeiden, sind das weitere eindeutige Hinweise. Essstörungen sind auch eine Antwort auf Überforderung, innere Leere oder die Angst vor Nähe, eine Antwort auf Ärger oder manchmal sogar Freude.
Hier ein paar Links zum Thema:
www.bulimie-online.de
www.bulimie.de
www.bulimie2001.de
www.bulimie.at
www.essenproblem.de
www.magersucht.de  Mehr Informationen
 Checkliste Selbsthilfe Behandlung
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