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Verhaltensregeln beim Umgang mit illegalen Suchtstoffen

  1. Nach Wirkungen und verträglichen Dosierungen fragen und sich kritisch informieren!
  2. Sonderangebote immer besonders kritisch beäugen! Umsonst scheint nur die Sonne!
  3. Die vollsynthetischen Designer-Drogen werden vielerorts mit "assoziierenden" Handelsnamen verkauft, die auch für klassische Drogen verwandt werden, wie z.B. China-White, Hong-Kong-Rocks, Mexican Brown, THC etc. Dadurch werden beim Konsumenten scheinbare Assoziationen zu bekannten Stoffen, wie etwa Heroin, geweckt, die jedoch in Wirklichkeit vielfach überhaupt nicht bestehen!
  4. Die derivierten Designer-Drogen sind in der Regel wesentlich potenter als die Ausgangsstoffe. Ihre Wirkungsdauer und Wirkungsintensität nimmt ständig zu. Dies ist ein andauerndes Risiko für KonsumentInnen!
  5. Unbekannte Stoffe sollten nicht auf einmal, sondern mit möglichst großen Zeitabständen portionenweise konsumiert werden. Weniger ist in diesem Fall immer mehr!
  6. Designer-Drogen enthalten nicht selten diverse produktionsbedingte Abfallstoffe, wie zum Beispiel das hochgiftige und krebserregende Zyanid. Diese werden nicht herausgefiltert und entsorgt, sondern bleiben den Stoffen beigemischt und gefährden die Gesundheit der KonsumentInnen zusätzlich!
  7. Die heftigen chemischen Reaktionen, die hochpotente Designer-Drogen im menschlichen Körper hervorrufen können, sind außergewöhnlich starke Belastungen für die Gesundheit und fordern die Funktionsfähigkeit des menschlichen Organismus, speziell des Immunsystems und der Abbauorgane Magen-Darm, Nieren, und Leber immer wieder neu heraus!
  8. Aufgrund der vielen unbekannten Variablen bezüglich der Designer-Drogen ist jeder Verharmlosung dieser Stoffe entschieden entgegenzutreten, ohne dabei jedoch dogmatisch und weltfremd alles zu verdammen und zu verteufeln, was mit diesen Stoffen und deren Konsum zu tun hat!