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Gegen Arbeitslosigkeit, für Ausbildung

Was haben Samy Deluxe, DJ Westbam, Monrose, Afrob und Die Happy gemeinsam? Sie alle erzählen im Film der Initiative "Null Prozent Jugendarbeitslosigkeit im Bodenseekreis" von ihrem Weg zum Traumberuf und davon, wie wichtig es ist, eine Berufsausbildung zu machen.

Neben den Stars kommen auch Jugendliche aus der Region zu Wort.

 

Den Trailer zum Film könnt Ihr ab sofort auf MySpace ansehen. Der Film wird eine Länge von 10 Minuten haben und nach seiner Fertigstellung ebenfalls auf MySpace zu finden sein.


Endlich wieder ein Treffpunkt (Quelle: Südkurier)

Meersburg - Bürgermeisterin Sabine Becker war stolz, dass die Stadt den Jugendlichen jetzt wieder einen festen Ort für ihre Zusammenkünfte und Aktivitäten anbieten kann. Jahrelang konnte durch wechselnde und fehlende Jugendarbeiter und fehlende Räume keine echte Begegnungsstätte angeboten werden. Die neuen Räumlichkeiten bestechen durch viel Farbe und Funktionalität und wurden von den Jugendlichen selbst hergerichtet und ausgestattet.

Mit der Beauftragung der Firma "Synergie Soziale Bildung" wurde die Jugendarbeit in Meersburg auf neue Füße gestellt. Der Jugendbeauftragte Andreas Bauer hat zusammen mit Michael Erpenbach und Stefan Fürhaupter, der Verwaltung sowie dem Bauhof Meersburg die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass neue Wege beschritten werden, die den Bedürfnissen der Jugendlichen Rechnung tragen.

Das ist, so kann man ohne Einschränkung sagen, gelungen. In Anwesenheit von Gemeinderäten, Personen der Verwaltung, der Schulen, der Bürgermeister der Gemeinden Stetten und Hagnau sowie der evangelischen Pfarrerin Silvia Johannes, die gmeinsam viel Vorarbeit für das Gelingen geleistet haben, nahmen die Jugendlichen ihren Treff in Betrieb. Hagnau und Meersburg haben sich in der Jugendarbeit zusammengeschlossen. Bürgermeisterin Sabine Becker und der Hagnauer Bürgermeister Simon Blümcke hielten daher zur Eröffnung gemeinsam die vier Buchstaben des neuen Namens "Cube" in die Höhe, wobei die Lettern aus Teig anschließend verzehrt werden konnten.

In Erinnerung an frühere Zeiten, als der ehemalige Jugendtreffpunkt "Check-Point" am Allmendweg wegen häufiger Verschmutzung geschlossen und abgerissen werden musste, sprach die Bürgermeisterin ein mahnendes Wort: "Haltet es gut, lasst es nicht versiffen." Aber die Gefahr scheint nicht zu bestehen, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen die Räume hergerichtet, gebastelt und gemalt haben.

Kevin Schmidt machte den Anstoß auf dem Billiardtisch und Evelyne Wünsch und Melanie Schmidt, die mit anderen Jugendlichen immer wieder im Rathaus vorgesprochen haben, um einen neuen Jugendtreff zu erhalten, sind hellauf begeistert. Tischkicker, Dartspiel, aber auch Internet und eine Küche sind die Highlights. Stadtrat Markus Waibel hat versprochen, das neue Logo des "Cube" zu gestalten. Nun kann man nur hoffen, dass dieses "Provisorium", wie es noch Anfang des Jahres im Gemeinderat genannt wurde, doch eine feste Größe für die Zukunft wird, denn es wurde Herzblut und Arbeit investiert.


Für mobile Jugendarbeit

Friedrichshafen (hau) - In Friedrichshafen soll möglichst bald wieder mobilde Jugendarbeit geleistet werden. Das beschloss gestern einstimmig der Sozial- und Kulturausschuss des Gemeinderates. Damit soll auf Szenen- und Cliquenbildung unter anderem auch im rechtsextremen Milieu reagiert werden, die an verschiedenen Orten der Stadt augenfällig sei, so Ralf Langohr, im Rathus für den Bereich Kinder und Jugend zuständig. Ursprünglich war der Einsatz von Streetworkern erst zum Jahr 2009 geplant, auf Initiative der Polizei sowe der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit soll aber möglichst vom 1. Juli an wieder Streetworking geleistet werden.

"Wir haben die Notwendigkeit erkannt, dass etwas getan werden muss", sagte Bürgermeister Peter Hauswald. Dazu haben vor allem auch Polizei-Statistiken beigetragen, die im Mai präsentiert werden. "Es sollen die Jugendlichen erreicht werden, die durch das Raster des Gemeinwesens fallen", sagte Ralf Langohr bei der Vorstellung des Konzeptes. Dafür sei eine "offensive" Form von Jugendarbeit nätig, die die Jugendlichen dort aufsucht, wo sie sich aufhalten. Sie sollen auf diese Weise möglichst frühzeitig vor Ausgrenzung bewahrt werden und Hilfe für ihre lebensbewältigung erhalten. Allerdings auch unter dem Aspekt der freiwilligkeit - den Heranwachsenden solle nichts aufgezwungen werden. Die mobile Jugendarbeit ist zunächst für einen zeitraum von drei Jahren angelegt und soll anfänglich von einer Person geleistet werden. Nach Auswertung erster Erfahrung könne dann über das weitere Vorgehen und gegebenenfalls über die Bezuschussung weiterer Streetworker-Stellen beraten werden, so Hauswald. Nach der Entscheidung des Ausschusses wird nun die Suche nach einem geeigneten Träger für die mobile Jugendarbeit aufgenommen.


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